Herr der Fliegen
nach dem Roman von William Golding
Regie: Cornelia Horstmann
Eine Produktion der Jugendgruppe der Freilichtbühne Porta
Premiere
März 2010, 20.00 Uhr
Der Spielort:
Theater im E-Werk, Hermannstr. 21, Minden
Termine:
Preise:
Normal 10,00 € Ermäßigt 8,00 €
Kartenvorbestellung:
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Karten gibt es ab dem 05.01.2010
unter: 0571 / 7 13 68 Mo.-Fr. 09.00 - 13.00 Uhr Mo.-Do. 15.00 - 17.00 Uhr
oder: hier in unserem Online-Ticketsystem
oder: an der Abendkasse |
Das Stück
Eine Gruppe Jugendlicher überlebt einen Flugzeugabsturz und kann sich auf eine tropische Insel retten. Die Piloten sind umgekommen, und so sind die Jugendlichen ganz auf sich allein gestellt. Sehr schnell entstehen zwei Gruppen, zwischen denen es immer wieder Spannungen gibt. Die Gruppe um den charismatischen Anführer Jack nennt sich „Die Jäger“. Sie bauen Waffen, tarnen sich für die Jagd und jagen Wildschweine. Sie machen alles was ihnen Spaß macht, und so erfreut sich Jacks Gruppe wachsender Beliebtheit. Notwendige Aktivitäten - wie der Bau von Hütten zum Schutz vor Unwetter - interessieren sie hingegen überhaupt nicht. Anders als die Gruppe von Ralph. Dessen Gruppe schrumpft aber immer mehr, weil „Notwendige Arbeit“ schlichtweg nicht so viel Spaß macht. Uns so steht er sehr schnell fast alleine da. Als eines Tages Gerüchte entstehen, dass es auf der Insel ein Monster gebe, kommt es zu einem tödlichen Unfall. Ein Junge aus Ralphs Gruppe wird nachts von den „Jägern“ getötet, weil sie ihn für das Monster gehalten haben. Die Stimmung heizt sich auf, und es kommt zum Krieg.
Das Theaterstück „Der Herr der Fliegen“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Golding. Golding veröffentlichte sein Werk 1954 und wurde schlagartig weltberühmt. Grund hierfür war die in der Bevölkerung bestehende Stimmung nach dem zweiten Weltkrieg. Denn das im Roman vermittelte Bild einer gesetzlosen Gemeinschaft mit blutrünstigen Instinkten weckte Erinnerungen an die Greultaten der Nazis. Der in den Medien thematisierte Verfall der sozialen Strukturen und die wachsende Jugendkriminalität verleihen dem Stück auch heute wieder ungeahnte Aktualität.
