Bezahlt wird nicht
Komödie von Dario Fo
Regie: Detlev Schmidt
Premiere
Januar 2010, 20.00 Uhr
Der Spielort:
Theater im E-Werk, Hermannstr. 21, Minden
Termine:
Preise:
Normal 12,00 € Ermäßigt 10,00 €
Kartenvorbestellung:
|
Karten gibt es ab dem 05.01.2010
unter: 0571 / 7 13 68 Mo.-Fr. 09.00 - 13.00 Uhr Mo.-Do. 15.00 - 17.00 Uhr
oder: hier in unserem Online-Ticketsystem
oder: an der Abendkasse |
Das Stück
Nachdem die Lebensmittelpreise von Jetzt auf Gleich drastischen erhöht wurden, bricht im örtlichen Supermarkt ein Tumult aus. Die Kunden wollen da nicht mitmachen und – wenn überhaupt – nur die alten Preise bezahlen. Kurzerhand wird der Supermarkt geplündert. Auch Antonia hat ihrem Unmut Luft gemacht, und kommt schwer mit wahllos gepackten Tüten nach Hause. Dort weiht sie ihre Freundin Margherita in das Geschehen ein. Beste Freundinnen halten natürlich zusammen, dennoch gibt es Probleme: Die Polizei durchsucht die Häuser nach den Plünderern, und wird auch schon sehr bald bei Antonia an die Tür klopfen. Außerdem darf auch ihr Mann Giovanni als absolut gesetzestreuer Bürger nichts von der ganzen Sache wissen! Wohin also mit den den ganzen Lebensmitteln? Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, und sowohl die beiden Frauen, als auch deren Männer rutschen von einer komischen Situation in die Nächste. So versteckt Antonia die Lebensmittel kurzerhand unter Margheritas Kleid, und erklärt Ihrem Mann, sie wäre schwanger. Aber warum hat dieser ihren dicken Bauch erst heute bemerkt? Ein Polizist soll die Wohnung durchsuchen, zeigt aber unverhofft Sympathien für die Plünderer. Und was ist das nur für eine leckere neue „Pastete“?
Der 1926 in Italien geborene Theaterautor Dario Fo erhielt 1997 den Nobelpreis für Literatur. Fo arbeitete in allen Bereichen des Theaters, so auch als Komponist, Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Erzähler. Satire ist für ihn die „Waffe des Volkes“, der „höchste Ausdruck des Zweifels, die wichtigste Hilfe der Vernunft“. Sein sozialkritisches Theaterstück „Bezahlt wird nicht“ ist eine turbulente Mischung aus Farce, Posse, Politklamauk und Boulevardkomödie. Die Freilichtbühne Porta knüpft mit dieser Inszenierung an den Publikumsrenner „Otello darf nicht platzen“ an, der bei Besuchern wie auch Kritikern für Begeisterung sorgte. Regie führt der seit Jahren mit großem Erfolg an der Portabühne tätige Regisseur Detlev Schmidt („Acht Frauen“).

